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Borreliose
Borreliose bei Tieren Borreliose ist eine durch Bakterien verursachte Infektionskrankheit. Die Übertragung erfolgt durch den Stich infizierter Zecken. Besonders häufig betroffen sind Hunde, seltener Katzen und Pferde.
Zecken halten sich vor allem in Wiesen, Wäldern und hohem Gras auf. Nach dem Stich dauert es in der Regel mehrere Stunden (meist 12–24 Stunden), bis Borrelien übertragen werden. Eine schnelle Entfernung der Zecke kann daher das Infektionsrisiko deutlich reduzieren.
Nicht jedes infizierte Tier erkrankt sichtbar. Wenn Symptome auftreten, zeigen sie sich häufig erst Wochen oder Monate nach dem Zeckenstich.
Typische Anzeichen beim Hund können sein:
• Fieber
• Mattigkeit und Appetitlosigkeit
• Geschwollene Lymphknoten
• Lahmheit, die häufig wechselt (Gelenkentzündungen)
• Schmerzhaftigkeit der Gelenke
Die Diagnose erfolgt anhand der Krankengeschichte, klinischer Untersuchung und gegebenenfalls durch Blutuntersuchungen. Bei einer bestätigten Erkrankung wird in der Regel eine antibiotische Therapie eingeleitet. Je früher die Behandlung erfolgt, desto besser ist die Prognose.
Vorbeugungsmöglichkeiten Ein wirksamer Schutz basiert vor allem auf konsequenter
Zeckenprophylaxe:
1. Zeckenschutzpräparate
2. Tägliche Kontrolle: Untersuchen Sie Ihr Tier nach jedem Aufenthalt im Freien sorgfältig auf Zecken – insbesondere an Kopf, Ohren, Hals, Achseln und zwischen den Zehen.
3. Schnelles Entfernen von Zecken
4. Impfung (Hund): Für Hunde steht eine Impfung gegen Borreliose zur Verfügung. Sie kann das Risiko einer Erkrankung reduzieren, ersetzt jedoch nicht den Zeckenschutz.
Borreliose ist eine ernstzunehmende, aber gut behandelbare Erkrankung. Der wichtigste Schutz ist eine konsequente Zeckenprophylaxe in Kombination mit regelmäßiger Kontrolle.
Blutuntersuchungen
Blutanalysen liefern wichtige Einblicke in das Innere des Körpers, um Krankheiten frühzeitig zu erkennen, den Gesundheitszustand zu überwachen und Behandlungen gezielter zu steuern.
– Bessere Diagnostik bei Symptomen. Es zeigt Entzündungen, Infektionen, Anämien oder Vergiftungen an.
– Früherkennung von versteckten Krankheiten wie Niereninsuffizienz, Lebererkrankungen, Diabetes oder Schilddrüsenüberfunktion.
– Überwachung von chronischen Erkrankungen zur Anpassung der Medikamentendosen und zur Kontrolle des Therapieerfolgs.
– Operationsvorbereitung / Narkosefähigkeit.
Regelmäßige Blutuntersuchungen helfen das Leben Ihres Tieres durch frühzeitige Intervention zu verlängern und zu verbessern.
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